Die Philosophie unserer Yoga-Schule

Das ursprüngliche Yoga ist eine Wissenschaft

  • Yoga ist die älteste Erfahrungswissenschaft der Menschheit und sollte auch als Wissenschaft gelehrt werden. Wir betrachten Yoga wissenschaftlich und stellen immer den Bezug zu den modernen Wissenschaften her.
  • Einfache Übungen reichen aus: Entspannung, Atmung, Körperübungen, Konzentration, Meditation. Der Fortschritt besteht darin, die einfachen Übungen immer mehr zu verinnerlichen.
  • Die Erkenntnisse der Yogis sind seit 5000 Jahren unverändert aktuell. Die Halbwertszeit des Wissens in unserem Informationszeitalter dagegen beträgt höchstens vier bis fünf Jahre. Wissen verändert sich, Naturgesetze nicht.
  • Zwischen dem Wort "Yoga" und unserem Wort "Joch" besteht eine indogermanische Sprachverwandtschaft Das Joch bedeutet Rückverbindung der Zugtiere mit dem Pflug. Man könnte auch sagen: Yoga ist die Rückverbindung des Menschen mit den Naturgesetzen von Körper, Seele und Geist.

Persönliche Spiritualität entwickeln - und die eigenen Wurzeln behalten

  • Das Wort "Joch" wird auch in der Bibel erwähnt: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." (Matth. 11, 28-30)
  • Das Ziel des (höheren) Yoga (Raja-Yoga) ist Meditation, der Weg nach innen.
  • Das Ziel des ursprünglichen Christentums ist dasselbe: "Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch." (Lukas 17, 21) und "Ich und der Vater sind eins." (Joh. 10, 30).
  • Pater Hugo Enomiya-Lassalle sagte: "Der Mensch des 3. Jahrtausends muss ein Mystiker sein - oder er wird nicht mehr sein".
  • Das heißt: Der moderne Mensch muss eine persönliche Spiritualität entwickeln, um in der heutigen Zeit gesund überleben zu können,
  • Aber er muss dabei die eigenen Wurzeln behalten. Das sagte auch Jesus: „Ich bin nicht gekommen um aufzulösen, sondern um zu erfüllen”. Matth. 5, 17

Auch der Dalai Lama empfiehlt in seinem Buch "Die Essenz der Lehre Buddhas", die eigenen Wurzeln zu behalten:

  • „Wenn wir mehr über andere Glaubensrichtungen und ihre Ideen erfahren möchten, ist es zugleich wichtig, dass wir unserem eigenen Glauben treu bleiben
  • Meiner Meinung nach ist es sicherer und besser, in unserer eigenen Glaubenstradition zu bleiben – zu leicht begeistern wir uns doch für eine Neuerwerbung, nur um später zu merken, dass sie uns doch nicht zufriedenstellt.
  • Es besteht die Gefahr, dass unser anfängliches Interesse für den Buddhismus zu viel von der Begeisterung des Neulings hat und dann später die Ernüchterung folgt...
  • Deshalb rate ich jedem, in seiner eigenen Tradition zu bleiben.
  • Wenn wir die Religion wechseln, ohne uns vorher wirklich vergewissert zu haben, was wir da Neues annehmen, werden wir wohl nicht das Glück finden, das wir suchen."

Deswegen wird in unserer Yoga-Schule traditionelles und wissenschaftlich fundiertes Yoga gelehrt.